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Beijing [CN] - Erweiterung und Verjüngung der Flotte

J. Lehmann - 23.03.09


Am 30. Januar 2009 wurde an den Obusbetrieb in der chinesischen Haupstadt Peking eine Flotte von weiteren 100 Gelenkwagen ausgeliefert. Die neuen, 16m langen Wagen vom Typ Chromabus BJD-WG160B in “Semi-Niederflur”-Bauart verfügen über einen 180kW Traktionsmotor mit Hinterachsantrieb, dazu über einen starken Batteriehilfsantrieb, der 504V Spannung aufbauen kann. Motorlieferant ist CRS or China South Locomotive and Rolling Stock Industry (Group) Corporation in Zhuzhou, der größte Hersteller elektrischer Lokomotiven in der VR China.

Nach drei Wochen Probebetrieb begann der planmäßige Einsatz auf der Linie 109 am 15.3.2009. Die neuen Wagen wurden wegen ihres eigentümlichen Frontdesigns von von den Fahrgästen „King Kong“ getauft.

Mit der Lieferung dieser neuen Wagen besteht gegenwärtig akuter Platzmangel in den Pekinger Depots, da im Hinblick auf geplante Erweiterungen nur wenige Altwagen ausgemustert wurden. Die vor der Olympiade angekündigten Ausbaupläne wurden bislang allerdings nicht in Praxis umgesetzt. Es werden gegenwärtig 15 Linien bedient, dafür stehen insgesamt 820 Obusse ( u.a. vom Typ BJD-WG 120A, BJD-WG 120DK, BJD-WG 120N und BJD-WG 160A) in betriebsfähigem Zustand zur Verfügung. Weitere 20 Wagen werden zu Fahrschulzwecken unterhalten.
Text: Dirk Budach nach Informationen von Zachary Jiang

Fotos:
Die neuen Obusse am Tag der Übergabe an die Verkehrsbetriebe (oben und unten links) sowie im Einsatz auf Linie 109 (unten rechts). Aufnahmen: Liu Shang, Peking / Chromabus





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