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Cordoba [AR] - Jetzt doch: Die ersten russischen Neuwagen treffen ein

K. Budach - 23.09.15


Nach monatelanger politischer Diskussion trafen im argentinischen Hafen Zarate nahe Buenos Aires die ersten beiden der bestellten sieben Trolleybusse des russischen Herstellers TROLZA ein. Nach Begleichung der Einfuhrformalitäten werden sie die Weiterreise nach Córdoba antreten. Weitere Einheiten sind bereits auf dem Seeweg nach Argentinien.

Die politische Kontroverse entzündete sich an der Auftragserteilung an ein ausländisches Unternehmen in der aktuellen Situation starker Ein- und Ausfuhrrestriktionen im Land, obwohl nach Aussagen von Politikern und Gewerkschaftsvertretern Trolleybusse ja auch am einheimischen Markt erhältlich seien. Bezug genommen wird auf die Lieferungen vom Hersteller Marterfer nach Mendoza.

5 der bestellten 7 Trolleybusse von TROLZA gehören zum konventionellen Modell OPTIMA, von dem 2 nun in Argentinien eingetroffen sind. Die beiden anderen Wagen sind vom Niederflurmodell MEGAPOLIS und verfügen über groß dimensionierte Lithium-Ionen-Traktionsbatterien, die auch längere Fahrten abseits der Fahrleitung erlauben sollen. Am Produktionsort im russischen Engels wurden mit den Wagen 72 km Batteriefahrt unter Volllast ohne Nachladen zurückgelegt. Trolza hat Trolleybusse mit diesem Hilfsantrieb bereits an Naltschik (10 Wagen) und Tula (16 Wagen) geliefert und erhofft sich weitere Exportaufträge.

Foto:
MEGAPOLIS Trolleybus von Trolza für Córdoba auf Testfahrt in Engels.
Werkfoto Trolza


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