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Szeged [HU] - Der erste neue Gelenktrolleybus Ikarus/Skoda traf ein!

J. Lehmann - 12.08.13


Am 31.07.2013 traf per Tieflader der erste Ikarus/Skoda-Gelenktrolleybus des Typs Ikarus-Škoda Tr187.2 ein. Die Firma Magyar Autóbusz Kft., die nun die Namensrechte für die legendären "Ikarus"-Busse erhielt, lieferte die Karosserie bereits im Mai 2013 nach Pilsen aus, damit die Firma Škoda Electric a.s. ihn hier elektrisch komplettieren konnte. Die niederflurigen Gelenkwagen, die nach einer Abstimmung der Fahrgäste rot werden, weisen eine Länge von 18,75 Meter auf, eine Breite von 2,55 Meter und sind mit Klimaanlage für den Fahrerplatz und den Fahrgastraum ausgestattet. Rund 228 Millionen Forint (umgerechnet rund 760.000 €) kostet ein Fahrzeug, 12 weitere Einheiten folgen in den nächsten Monaten.
Der Wagen erhält seine Betriebsnummer erst nach der Zulassung durch das Verkehrsamt, seitens der SZKT ist die Nummer T-670 geplant. Nach Probefahrten, die ab dieser Woche aufgenommen werden, wird das Fahrzeug voraussichtlich im Oktober 2013 in Betrieb gehen.
Im vergangenen Jahr konnte die Anzahl der Škoda 15Tr-Gelenkwagen auf 27 Einheiten durch vier weitere gebrauchte Einheiten erhöht werden, und zwar Wagen T-625-626 ehemals Teplice 203 und 202 sowie T-619-620 aus Ceske Budejovice (ex 38, 05). Die letzten beiden Skoda 15Tr befinden sich bereits seit 2006 in Szeged, es war ein umfangreicher Umbau geplant. Sie erhielten neue Seitenfenster, jedoch rückte die SZKT von der ursprünglichen Absicht ab, eine Vorderfront des Ikarus-EAG und ein Niederflurendteil einzubauen. Ebenfalls ging 2012 ein Umbau aus einem Autobus des Typs Škoda 21AB in Betrieb, es handelt sich um Wagen T-813 mit Cegelec Europulse Ausrüstung. Ein weiterer ehemaliger Autobus, der zum Trolleybus T-811 werden soll, befindet sich noch im Bau. Er erhält eine Ausrüstung der Firma Sedulitas-Pro. Bei dieser Firma handelt es sich um Techniker der ehemaligen ungarischen Firma Ganz, die für ihren neuen Arbeitgeber nun wieder Trolleybusausrüstungen liefern und montieren wollen. Der Škoda 21 Tr Nr. T-800 befindet sich seit 2012 in Großreparatur, ferner ist ein Museumswagen des Typs Ik-60T mit der Nr. 259 aus Budapest in Szeged, ihm fehlt weiterhin die elektrische Ausrüstung, die noch angefertigt werden muss.

Seit Anfang 2013 sind die Taktzeiten auf den Linien 9/19 reduziert worden. Nur noch morgens verkehren die beiden Linien im 5-Minuten-Takt, nachmittags wird nun ein 6-Minuten-Takt statt des bisherigen 5-Minuten-Takts geboten, zwischen 9 und 13 Uhr verkehren die beiden Linien nur noch alle 10 Minuten statt bisher im 7½-Minuten-Takt. Auch die Linie 7, die nur werktags verkehrt, erhielt statt des bisherigen 15-Minuten-Takt in diesem Zeitraum einen 30-Minuten-Takt. Sie wird wie die Linie 5 von Solowagen bedient, auf den anderen drei Linien 8, 9 und 19 verkehren Gelenkwagen, hier helfen die Solowagen nur bei Bedarf aus. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 soll die bisherige Buslinie 10, die derzeit von dem Busbetrieb Tiszavolan bedient wird, auf Trolleybusbetrieb mit den neuen Fahrzeugen umgestellt werden.

Foto:
Anlieferung des Wagenkastens in Pilsen bei der Firma Škoda Electric am 22.05.13. Aufnahme: Jiři Šplíchal


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